Handwerker

Aus für den Mittelstand?

Experten sind sich inzwischen sicher, dass es keine Frage mehr ist, ob die Krise in Deutschland kommt, sondern nur wie schwer sie sein wird. Die ersten Unternehmen haben bereits aufgegeben und es ist nur eine Frage der Zeit, wann weitere folgen werden. Es greifen aktuell mehrere Faktoren ineinander: der Produktionsstopp, die Preisfalle, die Konsumkrise, die Insolvenzwelle und schließlich die Gefährdung des Arbeitsmarktes, die sich gegenseitig verstärken und unser Land drohen in eine Deindustrialisierung zu führen. Uwe Witt hat schlimme Befürchtungen für die Zukunft unseres Landes.

Parlament

Habeck: Einsatz für seine Partei, statt für Deutschland

Robert Habecks Ankündigung, nur zwei der drei noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke über den Winter im Streckbetrieb zu halten, stößt nicht nur im EU-weiten Ausland auf Unverständnis. Sich gegen den Weiterbetrieb des AKWs Emsland in Lingen zu entscheiden, hat in Anbetracht der anstehenden Landtagswahlen in Niedersachsen einen faden Beigeschmack. Für Uwe Witt ein Wahlkampfgeschenk an die Grünen in Niedersachsen.

Corona nur in Deutschland gefährlich?

Der Bundestag hat am gestrigen Donnerstag die Corona-Regeln für Herbst und Winter beschlossen. Die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes soll vom 1. Oktober bis zum 7. April 2023 gelten. Erforderlich ist noch die Zustimmung des Bundesrats, der in der kommenden Woche darüber berät. Das Gesetzespaket ermöglicht generell wieder schärfere Vorgaben zu Masken und Tests, sowie ermöglicht es den Ländern, bei einer Zunahme der Infektionszahlen neue Maßnahmen zu erlassen. Uwe Witt sieht die beschlossenen Maßnahmen als puren Aktionismus.

Ruhe in Frieden, Königin Elizabeth II.

Queen Elizabeth II diente 70 Jahre lang ihrem Volk, länger als irgendein König oder Königin vor ihr. 17 Premierminister hat sie während ihrer Regentschaft benannt und entlassen. Sie hat Geschichte mitgestaltet, wie kaum ein Staatschef. Mit Ihrem Tod geht eine Ära zu Ende. Die Briten haben ihre größte Stärke verloren, das Glied, was alles zusammengehalten hat, den Ruhepol in unruhigen Zeiten. Ihr Sohn Charles III steht nun mit den Briten vor einer großen Aufgabe.

Wer grün wählt, muss auf Brot verzichten

Die enormen Preissteigerungen für Rohstoffe, Strom, Erdgas und Heizöl versetzen gerade das energieintensive Bäckerhandwerk in eine dramatische Lage. Für die Aussagen von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zu möglichen Produktionseinstellungen in der Branche hat der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks kein Verständnis. Hier ginge es schließlich um die Existenz von 200.000 Fachgeschäften und deren Mitarbeitern und zudem um die Grundversorgung gerade im ländlichen Raum. Uwe Witt zweifelt an dem richtigen Umgang mit dem Bäckerhandwerk.

Handwerk

Insolvenz: Wer ist der nächste?

Kurz nach der Bekanntgabe der Insolvenz des Toilettenpapierherstellers Hakle, ist jetzt auch der Hamburger Schuhhändler Görtz zum Sanierungsfall geworden. Die Muttergesellschaft Ludwig Görtz GmbH hat ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung beantragt, teilte das Unternehmen mit. Für zwei Tochterunternehmen wurde zudem ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Uwe Witt ist wenig erstaunt über diese Entwicklung.

Container

Der Anfang vom Ende?

Der Toilettenpapierhersteller und Traditionsunternehmen Hakle hat laut Amtsgericht Düsseldorf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Laut einem Sprecher des Unternehmens haben die gestiegenen Rohstoff-, Energie- und Transportkosten zur Anmeldung der Insolvenz geführt. Die massiv gestiegenen Kosten konnten nicht im hinreichenden Umfang an die Kunden weitergegeben werden. Uwe Witt befürchtet, dass bald weitere Unternehmen folgen werden.

Wieder keine echte Entlastung

Die Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP hat in der Nacht zu Sonntag ein weiteres Entlastungspaket mit einem Gesamtvolumen von mehr als 65 Milliarden Euro beschlossen. Es enthält u.a. eine Energiepauschale für Rentnerinnen und Rentner sowie Studierende, einen vergünstigten Strompreis für den Basisverbrauch, die „Größte Wohngeldreform“ und ein neues bundesweites Nahverkehrsticket. Eine der wichtigsten Botschaften der Ampel dabei war zudem, dass der Grund für die Krise Russlands Krieg ist. Uwe Witt sieht in dem neuen Paket keinen großen Wurf.

Will Regierung Demonstrationsrecht mit Coronamaßnahmen aushebeln?

Während Gesundheitsminister Karl Lauterbach vor einem “sehr schwierigen” Herbst warnt und die Bundesregierung eine breite Palette von Corona-Maßnahmen beschlossen hat, ist in vielen anderen europäischen Ländern hingegen auch für die kommenden Monate keine Rückkehr zu Restriktionen geplant, bzw. nur dann, wenn eine neue, gefährliche Variante auftreten sollte. Uwe Witt sieht Deutschland in einer Außenseiterstellung.

Platzt die Immobilienblase?

13 Jahre lang, seit 2009, gab es in Deutschland auf dem Immobilienmarkt nur eine Richtung: aufwärts. Jahr für Jahr wechselten immer mehr Häuser und Wohnungen für immer höhere Preise den Besitzer. Doch jetzt schlägt die Maklerbranche Alarm. Der Absatz stagniert und die Preise werden nicht mehr verhandlungslos akzeptiert. Uwe Witt sieht hier deutliche Zeichen einer Trendwende.