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17 hours ago

Uwe Witt, MdB

Heute folgt nun Teil 3 meiner Ausführungen zu den demokratiefeindlichen Anträgen der IG Metall-Ortsvereine, zu denen ich bereits in meiner Pressemitteilung am Donnerstag Stellung bezogen habe.
Wieder stellt der gleiche Ortsverein diesen Antrag, den die Delegierten des 24. Ordentlichen Gewerkschaftstages in Nürnberg beschließen sollen, der mit seinen letzen beiden Anträge „Zum Umgang der IG Metall mit der AfD“ und „Demokratischer Alphabetisierung“ Gesinnungspolitik in der IG Metall gefordert hat. Hier geht es diesmal um das Thema „Betriebsratswahlen der Zukunft nur noch mit Mehrheitswahlrecht“. Geplant ist eine Abschaffung der sogenannten Verhältniswahl (Listenwahl) zu Gunsten der Mehrheitswahl (Personenwahl). Begründet wird dieser Vorstoß damit, dass „in Anbetracht des Rechtsrucks in Deutschland von einer Steigerung der Verhältniswahl auszugehen ist“. Zur Umsetzung ist eine enge Zusammenarbeit mit allen Fraktionen des Deutschen Bundestages, ausgenommen der AfD, vom Vorstand der IG Metall gefordert.
Schaut man sich nun einmal den Unterschied zwischen beiden Wahlformen in Betriebsratswahlen an, wird deutlich, dass im Rahmen der Mehrheitswahl = Personenwahl die Kandidaten im Vorteil sind, die bereits langjährig im Betriebsrat tätig und damit den wahlberechtigten Mitarbeitern bekannt sind. Da Betriebsratswahlen nur alle 4 Jahre stattfinden, wird es in den allermeisten Betrieben keine AfD-nahen Betriebsratsmitglieder geben. Man erhofft sich also durch die Abschaffung der Listenwahl ausschließlich gewerkschaftstreue Langzeitfunktionäre in die entscheidenden Positionen zu katapultieren. Das ifb - Institut zur Fortbildung von Betriebsräten schreibt auf seiner Homepage: „Die Listenwahl hat ihre Vorzüge: Gerade „Newcomer“ haben bei der Listenwahl eher eine Chance, gegenüber den altbekannten, etablierten Persönlichkeiten zu punkten.“ Mit der Abschaffung der Listenwahl geht die IG Metall einen weiteren Schritt in Richtung Entdemokratisierung in den Betrieben, um lästige Konkurrenz zur linksideologischen Einheitsposition schon im Vorfeld zu den Betriebsratswahlen zu diskriminieren und mundtot zu machen.
Mein Fazit zu all diesen Anträgen lautet: Die IG Metall stellt alle Weichen auf Einschränkung der Meinungsfreiheit, Gleichschaltung in der politischen Willensbildung und Einführung von totalitären Strukturen innerhalb der Gewerkschaft und damit auch in den Betrieben.
Was ist daran demokratisch? Die SED und Stasi lassen grüßen.

#AfDwirkt #AfDwählen #Wittkümmertsich

Hier noch einmal der Link zu meiner Pressemitteilung:

uwewitt.com/?p=2700
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3 days ago

Uwe Witt, MdB

Am heutigen Sonntag werde ich auf den nächsten Antrag der IG Metall-Ortsvereine genauer eingehen, zu denen ich bereits in meiner Pressemitteilung am Donnerstag Stellung bezogen habe.

Dieser Antrag, den die Delegierten des 24. Ordentlichen Gewerkschaftstages in Nürnberg beschließen sollen, stammt wieder von gleichen Ortsverein, der schon den Antrag „Zum Umgang der IG Metall mit der AfD“ gestellt hat und befasst sich mit „Demokratischer Alphabetisierung“. Gefordert wird darin, dass der Vorstand ein Bildungbudget zur Verfügung stellt, das die Regionalverbände nutzen sollen, um in Seminaren „MitstreiterInnen für die Verteidigung der Demokratie zu gewinnen“, die gegen Rechtspopulisten und deren vermeintlich „demokratiefeindliche Gesinnung“ aktiv werden.

Setzt man nun den Antrag zum Umgang mit der AfD und den Antrag zur demokratischen Alphabetisierung in direkten Zusammenhang, kann man eins und eins zusammenzählen. Für die Ausgrenzung und Umerziehung AfD-freundlicher Gewerkschaftsmitglieder braucht es linientreues Personal, das in dieser Kaderschmiede rekrutiert werden soll. Auf diese Art und Weise baut sich die IG Metall ein Netzwerk aus Spitzeln und Gehirnwäschern auf, um Gewerkschaftsmitglieder politisch einseitig zu beeinflussen und ideologisch zu nötigen. Allein der Titel „demokratische Alphabetisierung“ suggeriert schon, dass politisch Andersdenkende demokratische Analphabeten sein. Diese Aussage ist ein Affront gegen Meinungsfreiheit und politische Vielseitigkeit. Andersdenken entspricht anscheinend nicht der Auffassung der Gewerkschaft von Demokratie.
Auch hier frage ich wieder: was ist daran demokratisch? Die SED und Stasi lassen grüßen.

#AfDwirkt #AfDwählen #Wittkümmertsich

Hier noch einmal der Link zu meiner Pressemitteilung vom 14.08.2019:

uwewitt.com/?p=2700
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5 days ago

Uwe Witt, MdB

Heute und in den nächsten Tagen werde ich auf die verschiedenen Anträge der IG Metall-Ortsvereine genauer eingehen, zu denen ich in meiner gestrigen Pressemitteilung Stellung bezogen habe.

Der erste Antrag, den die Delegierten des 24. Ordentlichen Gewerkschaftstages in Nürnberg beschließen sollen, befasst sich mit dem Thema „Zum Umgang der IG Metall mit der AfD“. Der Ortsverein begründet seinen Antrag mit den „demokratiefeindlichen Vorstellungen der AfD“, die konträr zu den „Werten, Prinzipien und Zielen der IG Metall“ stehen. Gefordert wird eine konsequente Verweigerung jeglicher Zusammenarbeit mit der AfD sowie Ausschluss von AfD-Mitgliedern aus der IG Metall und Gespräche mit sympathisierenden IG Metall-Mitgliedern mit dem Ziel, diese von einer „Abkehr der AfD-Sympathie zu überzeugen“.
Geht man davon aus, dass in der IG Metall im gleichen Verhältnis AfD-Wähler wie in der gesamten Bevölkerung vorhanden sind, bedeutet das, die IG Metall wendet sich von 15% ihrer Mitglieder ab -in den östlichen Bundesländern sogar von mehr als einem Viertel ihrer Mitglieder. Die Einflussnahme einer Arbeitnehmervertretung auf die politische Gesinnung ihrer Mitglieder ist nicht hinzunehmen. Hier sehe ich eine Entwicklung, wie wir sie aus DDR-Zeiten aus dem Freien Deutschen Gewerkschaftsbund FDGB kennen. Andersdenkende werden stigmatisiert und ausgegrenzt und zu einem Gesinnungsgespräch genötigt. Was soll daran demokratisch sein? Die SED und Stasi lassen grüßen.

#Afdwirkt #AfDwählen #Wittkümmertsich

Meine Pressemitteilung finden Sie hier:

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